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On fire

Aktualisiert: 8. Okt 2019

Wofür brennst du?


On Fire
Lebst du das, was dir wichtig ist?

Ein ganz zentraler Aspekt vom Glücklich Sein ist die Frage nach dem Wofür im Leben. Kurzfristige Glücksmomente und Genuss können wir zwar auch anders erfahren - doch paradoxerweise gewöhnen wir uns sehr schnell an diese Freuden des Lebens. Und so rufen das nächste Stück Schokolade, der zehnte Urlaub im Luxushotel oder der Porsche in der Garage schon bald nicht mehr die Glücksgefühle hervor, wie wir sie am Anfang verspürt haben - der so genannte "Adaptionseffekt" tritt ein. Vielleicht ist das auch der Grund, warum wir zu "höher, schneller, mehr-haben" tendieren.


Glücksmomente im Alltag sind wichtig - keine Frage. Um Glücksempfinden und unser Wohlbefinden langfristig zu sichern und wirklich den viel beschworenen "Flow-Zustand" im Leben erleben zu dürfen, sollten wir uns jedoch die Frage nach dem Wofür stellen.

Wofür machen wir eigentlich das, was wir tun?

- Beruflich gesehen, in der Beziehung, bei unseren Freizeitaktivitäten. -

Was motiviert uns? Welche Werte verfolgen wir damit? Welchen Sinn sehen wir darin?

Denn erst wenn uns klar wird, wofür wir brennen, was wir leidenschaftlich gern machen und welches Feuer wir in uns tragen, können wir das Potential, das in uns schlummert, auch zum Ausdruck bringen.


Wie alles seine Polarität im Leben enthält, so trägt das Feuer aber auch eine andere Botschaft in sich: Aufpassen, sich nicht zu verbrennen - nicht auszubrennen. Also das Thema Resilienz ernst zu nehmen. Gerade in unserer heutigen Zeit, in der Burn-Out & Depression kontinuierlich zunehmen, ist es essentiel, in herausfordernden Zeiten Kraft- & Energieressourcen mobilisieren und Selbstfürsorge für sich betreiben zu können, um sich wieder in Balance zu bringen bzw. dabei zu unterstützen, die Situation einigermassen gut für sich zu meistern.

Auch bei der Resilienz schwingt der Aspekt von Sinnhaftigkeit & dem Wofür mit. Denn, wenn wir das, was wir tun, als sinnhaft erleben, dann stehen uns ganz andere Kraftressourcen zur Verfügung:


“Working hard for something we don’t care about is called stress; working hard for something we love is called passion.” -Simon Sinek -

Dabei ist es interessant zu wissen, dass Stress laut der Forscherin Kelly McGonigal per se nicht gesundheitsschädigend ist, sondern vielmehr die Tatsache, ob wir Stress als gesundheitsschädlich einstufen oder nicht.

Unser inneres Feuer kann uns also wärmen, Kraft & Energie schenken, ohne dass wir dafür ausbrennen. Darum ist die Frage nach dem "Wofür brennst du eigentlich?" auch so zentral beim Happiness Training & Positiver Psychologie ebenso wie bei stärkenorientierten Leadership-Ansätzen in Unternehmen.


Für mich persönlich spielt bei der Frage nach dem "Wofür" grundlegend die Naturverbindung mit, nicht umsonst verlagere ich meine Kurse am Liebsten nach draussen. Um so betroffener bin ich von der Lage im Amazonasgebiet in Brasilien. Wie nur ist es möglich, dass wieder mal individuelle Interessen (Brandstiftung, um Platz für Anbauflächen & Weideland für die Fleischindustrie zu schaffen) vor dem Wohl aller, ja gar der Lebensgrundlage aller (den Regenwald als Lunge unseres Planeten betrachtet) stehen?

Einfach zusehen, wie ein so bedeutender Teil des Waldes, der über Jahrmillionen gewachsen ist, in einem Bruchteil von Zeit mal schnell für Partikularinteressen niedergebrannt wird?

Eine andere Welt ist möglich!

Wir mögen vielleicht auf politischer Ebene kurzfristig nichts (gross) bewirken können noch auf die Menschen einwirken können, die die Brände verursachen. Aber WIR können schonmal anfangen...


... indem wir die Suchmaschine ecosia.org statt google verwenden.

Ecosia verwendet die Einnahmen, die sie über Suchanzeigen generiert, dazu, auf der ganzen Welt Bäume zu pflanzen. Bisher konnten so bereits über 70 Millionen Bäume gepflanzt werden.


... indem wir Aufforstungsprojekte unterstützen.

Die Plattform Nachhaltigleben hat neulich in diesem Artikel fünf Aufforstungsprojekte empfohlen. Tree-Nation bietet sogar die Möglichkeit, mit dem "Serial Planter Programm" seine persönlichen CO2-Emissionen monatlich zu kompensieren. Wer es lieber lokal hat: Die Schweizer Plattform www.deinbaum.ch bietet Baumpatenschaften in der Region Zürich an (Angebot soll kontiniuierlich ausgebaut und auch auf andere Schweizer Regionen übertragen werden).


... und ja, indem wir weniger Fleisch & Milchprodukte konsumieren.

Auch wenn das der "unbequeme Teil" ist, weil er direkt unser Verhalten selber betrifft, und auch der Teil, den viele nicht hören wollen oder im negativen Impact abschwächen. Aber gerade die Fleisch- & Milchindustrie ist nunmal für schädliche Klimaemissionen, Brandrodungen von Regenwald für Weideland bzw. Futteranbau für Rinder und schlechte Ökobilanz bekannt:

"Die Art und Weise, wie derzeit Fleisch produziert und konsumiert wird, ist laut einem Bericht des UNO-Umweltprogramms UNEP einer der Gründe der Umweltverschmutzung und globalen Erwärmung. Die Viehzucht produziert 18% aller Treibhausgase, mehr als das Transportgewerbe (14%). Die Tiere sind auch verantwortlich für einen Grossteil der Ammoniak-Emissionen, einer Substanz, die Ökosysteme übersäuert. Laut der Umwelt-Organisation Greenpeace ist die Viehzucht für 80% der Zerstörung von Urwäldern verantwortlich.

Fleischproduktion ist sehr futter- und wasserintensiv: Um 1 kg Hühnerfleisch zu produzieren, sind 4 kg Getreide nötig, 1 kg Schweinefleisch braucht 6 kg Getreide und 5000 Liter Wasser. 1 kg Rindfleisch braucht 15'000 Liter Wasser, während für 1 kg Getreide nur 1000 Liter nötig sind.

90% des weltweit angebauten Sojas und über 40% des Getreides wird zu Viehfutter verarbeitet, 70% der Ackerfläche wird zu dessen Anbau benutzt." (Quelle: swissinfo.ch).


Ich bin "on fire" für den Erhalt unseres Waldes - und du?

#lebelavieencouleurs

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